Salzsäure

Salzburg. Studi. Kritisch.

Vom Sinn und Unsinn der Salzsäure

Salzburg, Salzach… Salzsäure. Der Name steht für eine Stadt, der Name steht für eine Idee: einen kritischen Blog zu starten, in dem der Name und die Stadt Programm sind, in dem es einen konstanten Fluss an Artikeln, Meinungen und Beiträgen gibt. Dabei sind die „Meinungen“ absichtlich im Plural. Wir – eine lose Gruppe von Studierenden der Uni Salzburg – wollen aus der Universität Salzburg, wollen über die Universität Salzburg, wollen über die Universität Salzburg hinaus, schreiben. Schreiben, was jeder Einzelne erlebt, was jeden einzelnen bewegt, was jeder einzelne denkt. Kritisch, sarkastisch, humorvoll, bestürzt, belustigt, betroffen – aber stets ehrlich. Ehrlich, da hier nur die freie Meinungen der einzelnen Autoren und Autorinnen herrschen. Viele der Schreiberlinge sind aktuell sozial, politisch, an der Uni, in Vereinen, gesellschaftlich engagiert – und doch schreibt jeder hier privat. Nicht die Meinung der Uni, nicht die Meinung der ÖH, nicht die Meinung einer Fraktion, nicht die Meinung eines Vereins, nicht die Meinung einer Gesellschaft. Die eigene Meinung eben. Frei. Ohne Themengebiet, ohne Absprachen, locker von der Seele runter. So oft und so viel, wie jeder einzelne möchte. Vielleicht schließen sich noch weitere Autoren und Autorinnen, welche auch im Sinne der Idee hier mitwirken wollen, unserem kleinen Kreis an… das würde uns freuen.

Doch was ist Salzsäure? Salzsäure wird hergestellt aus Schwefelsäure und Kochsalz. Kochsalz wie in NaCl, also eigentlich umgangssprachlich ‚Salz‘. Das Salz, das bereits vor Jahrhunderten rund um Salzburg abgebaut wurde, das über die Salzach abtransportiert wurde, das für den Wohlstand, die Kultur und das Stadtbild verantwortlich war – das Salz, das Salzburg seinen Namen gab – neben der ‚Burg‘ natürlich. Salz, dass von Salzburg aus die Suppen in ganz Europa gewürzt hat, seit ewig langer Zeit. Ohne Salz schmeckt es einfach nicht, das wussten schon die alten Römer. Heute wird nur noch wenig Salz in der Umgebung von Salzburg abgebaut. Das ist Schade, aber keine Sorge: in Salzsäure steckt auch eine gute Portion Salz drin. Der Mensch benötigt Salz zum Leben – und bildet damit Salzsäure, um das zu sich genommene zu verdauen, Nahrung zu zerkleinern, nutzbar zu machen – mit dem klarzukommen, was einem der Alltag in den Magen gelegt hat. Salzsäure zerlegt also die alltäglichen Dinge in ihre Einzelteile. Vielleicht auch Dinge die undurchdringbar erschienen. Salzsäure zersetzt so auch Metalle. Selbst das große mächtige Uniparkgebäude müsste seine Eisenträger langsam schmelzen sehen, wenn man nur lange genug Salzsäure darauf schüttet. Denn der Unipark ist nicht aus Gold. Dann wäre die Salzsäure machtlos. Doch er ist aus einfachem Metall. Was passiert, wenn Salzsäure auf den Unipark trifft? Ihr werdet es lesen, denn unsere Erfahrungen am Unipark werden zu dem Blog Salzsäure. Salzsäure setzt auf der kleinsten Ebene an. Salzsäure löst Dinge. Kann Salzsäure auch Probleme lösen? Nein, Probleme sind ja nicht aus Metall. Aber es kann vielleicht Probleme in ihre Einzelteile zerlegen, die Oberfläche durchdringen und tiefer eintauchen? Aber eines ist klar: hat man Salzsäure, hat man auch immer Salz mit dabei. Zumindest schmeckt die Suppe dank des Salzes nicht mehr fad. Das ist der Sinn der Salzsäure.

Vom Unsinn der Salzsäure

Sauer macht lustig. Und wer in den sauren Apfel beißt, dem schmeckt der süße Apfel umso besser. Wir sind keine Miesepeter. Kritisch bedeutet nicht, den Spaß an allem zu verlieren. Oder alles schlecht zu reden – gar den Zwang haben, alles schlecht reden zu müssen;  im Gegenteil. Wie Säure sich ständig in positive und negative Teilchen zerlegt, so ist auch Salzsäure als Blog eine Durchmischung – niemals im Gleichgewicht. Doch niemals nur sauer. In der Flasche harmlos. Dann trifft Salzsäure auf seine Umgebung. Als Laienchemiker sind wir gespannt, was passiert.

Die Wirkung von Salzsäure

Doch eins ist sicher: Der Kontakt mit Salzsäure hinterlässt Spuren. Also begleite uns auf dieser Reise, die süß, sauer, bitter oder salzig quer durch Salzburg führt. Also lass dich auf diesen Blog ein, lass dich verändern – und vielleicht wirst du letztlich auch zur Salzsäure?


Gefällt dir das Konzept? Oder hast du eine andere Meinung?
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Über den Autor

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Maximilian Wagner • September 4, 2014


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